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FASAN (Phasianus colchicus)

Verbreitung: Zahlreiche Unterarten des ursprünglich in Asien beheimateten Fasans wurden in vielen Ländern Europas, so unter anderem auch in Ungarn angesiedelt und zur Zucht verwandt. Durch diese miteinander gekreuzten Unterarten wurde ein Hybridfasan geschaffen, den man heute als Jagdfasan bezeichnet. Der Jagdfasan bevorzugt in erster Linie flache Gebiete bzw. leicht ansteigende Hänge bis zu einer Höhe von 400 m über dem Meeresspiegel. Wichtig sind für ihn leichte, sandhaltige Böden, wo er ausgiebig seine Staub- bzw. Sandbäder nehmen kann. Der Bewegungsradius des Fasans ist verhältnismäßig klein, von Bedeutung ist dabei, dass er entlang der landwirtschaftlichen Nutzflächen die artenreichen Randstreifenzonen bzw. Reviere mit reicher Baum-Strauch-Vegetation vorfindet, welche ihm entsprechende Deckungs- und Nahrungsmöglichkeiten bieten.

 

 

 

Jagdzeit:

Fasanentreiben 1. Oktober - letzter Tag im Februar

Bejagung: Traditionell wird der Fasan in verschiedenster Weise auf Treibjagden zur Strecke gebracht. Diese sind das Böhmische Treiben, das Vorstehtreiben sowie als besonderes Erlebnis, die Buschierjagd mit Jagdhunden. Heutzutage ist für Jagden mit großen Strecken die Anwendung des Vorstehtreibens charakteristisch. Bei dieser Art wird eine Gruppe von 8-10 Jägern am Rande des Revierteils mit dichtem Bewuchs abgestellt und die Treiberkette beginnt mit dem Durchtreiben, indem sie das Wild in Richtung der abgestellten Schützen bewegen. Diese Jagdart wird auch durch die für diesen Zweck eingerichteten Jagdwälder begünstigt. Beim Böhmischen Treiben nimmt die aus Jägern und Treibern bestehende Treiberkette in U-Form Aufstellung und durchtreibt gemeinsam das dafür ausgewählte Gebiet. Das Buschieren erfolgt in kleineren Gruppen von Jägern, welche mit Hilfe von Stöberhunden die möglichen Verstecke, Grabenränder, Bachufer und Schilfgürtel des Reviers absuchen. Auf diesen Jagden bietet sich manchmal auch die Möglichkeit einen Hasen oder eine Wildente vor die Flinte zu bekommen.

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